Monthly Recap: Februar


Oh, she’s sweet but a psycho
A little bit psycho
At night she’s screamin‘
„I’m-ma-ma-ma out my mind“
Oh, she’s hot but a psycho
So left but she’s right though
At night she’s screamin‘
„I’m-ma-ma-ma out my mind“

Ava Max „Sweet but psycho“

Ok, ich weiß, diesen Monat bin ich mit meinem Rückblick wirklich spät dran. Aber ich habe auch eine gute Ausrede parat. Eine wirklich gute. Damit werde ich die Geister vermutlich scheiden und mir nicht unbedingt neue Freunde machen, aber ich muss zugeben, dass ich im Februar zu den wahren „Narren“ gehöre.

„Zicke-zacke, Zicke-zacke,…“

„Heuheuheu!!“

„Nari“ –

„Naro“

Na, wer kennt diese Worte? 🙂 Die meisten werden sie erkannt haben, auch, wenn sie sie nicht so gerne hören wie ich.

Gerne gebe ich offen zu: Ich liebe Fasching und alles (naja, fast alles…bis auf die ganz schrägen Typen, die im Suff unkontrolliert umhertorkeln und nach einer Woche Alkoholdauerkonsum nicht mehr wissen, wer sie eigentlich sind), was damit zusammenhängt. Es gibt, abgesehen von ein paar Ausnahmen, so viele tolle Dinge, die den Karneval zu einem unverwechselbaren Erlebnis machen – zumindest für mich und meine Freunde. Allem voran steht für mich:

Das Verkleiden.

Jedes Jahr aufs Neue gehe ich vollkommen darin auf, mir auszudenken, in welche Rollen ich schlüpfen werde. Zu jeder Veranstaltung gehört dann natürlich auch ein extra Kostüm, das versteht sich ja von selbst. Ich war schon Indianer, Matrosin, Zirkusdirektorin, Blümenmädchen, Cowgirl, Apfel, Teufel, Engel…und dieses Jahr ging ich als 20er-Jahre Flappergirl. Dieses Kostüm gehört zu meinen absoluten Favoriten. (Und das nicht nur, weil „The great Gatsby“ zu meinen Lieblingsfilmen gehört oder man das glitzernde Kleid auch problemlos zu jedem weiteren halbwegs schicken Anlass tragen kann).

Ich bin mit dieser Kultur aufgewachsen, sie ist ein Teil von mir. Die fünfte Jahreszeit gehört halt zu meinen liebsten. Acht Jahre lang habe ich Garde und Showtanz in zwei verschiedenen Vereinen getanzt, bin bei diversen Umzügen mitgelaufen oder auf einem rot-gelben bzw. blau-weißen Wagen mitgefahren. Das Grölen von derben Faschingsliedern, das Frieren in so mancher Februarkälte und das alljährliche Verkleiden sind deshalb als fester Bestandteil in meinen Terminkalender integriert.

Um aber zu meiner Ausrede zurückzukommen: Die ausgiebige Planung und Durchführung des Karnevals 2019 hat schlicht und einfach meine ganze Aufmerksamkeit beansprucht. Aber noch länger wollte und konnte ich den Blog nicht vernachlässigen, dazu schreibe ich zu gerne.

Anfang dieses Monats bin ich auch ganz schön in Deutschland herumgekommen: So war ich nicht nur in Offenburg und Ulm unterwegs (wo ich mich mit einer guten Freundin getroffen habe), sondern auch in Köln (aber noch vor Fasching. In der Hochburg wäre es selbst mir zu viel geworden). Meine Schwester und ich waren auf einem Konzert von Hayley Kiyoko. Wer soll das sein, werden sich hier vielleicht ein paar Leute fragen. Kennt ihr noch „Lemonade Mouth“? Für Millenials wie mich ist das eine der späteren Disneyproduktionen. Ein bisschen wie „High School Musical“, nur nicht ganz so schnulzig. Hayley spielt darin eine aufmüpfige, aber unterdrückte Teenagerin, die letztendlich ihre Erfüllung und neue Freunde in der gleichnamigen Band findet. In den vergangenen Jahren hat sich die Schauspielerin und Sängerin echt gemacht und wird in der Szene sogar als „lesbian jesus“ gefeiert. Ich muss sagen, ich habe selten eine so friedliche und coole Stimmung auf einem Konzert erlebt. Das war wirklich eindrucksvoll. Und wer eine derart wichtige Botschaft unter die Menschen bringt, den kann man nur unterstützen.

Wir sind dann auch eine Nacht in Köln geblieben und haben eines meiner Lieblingscafes dort besucht: „Herr Pimock“ in Ehrenfeld. Sollte jemand von euch mal dort sein, unbedingt den French Toast probieren! Und lasst euch auf keinen Fall den Kaffee der Rösterei „Van Dyck“ entgehen. Den trinke ich so gerne, dass ich ihn mir sogar von einer Freundin regelmäßig importieren lasse 🙂

An den Rheinterrassen

Alles in allem war im Februar also doch Einiges los.

Was mich diesen Monat sonst noch bewegt und beschäftigt hat, könnt ihr hier sehen:

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  • gelesen:

Die rote Königin – Victoria Aveyard

Gläsernes Schwert – Victoria Aveyard

Goldener Käfig – Victoria Aveyard

  • gehört:

What I need – Hayley Kiyoko

Sweet but psycho – Ava Max

TWENTY SOMETHING – Podcast von Lina Malon

  • gekauft:

The future is female – Scarlet Curtis

Die Netzwerkbibel – Tijen Onaran

Einen Büchereausweis für die Stadtbibliothek

  • gesehen:

Ulm, Offenburg, Köln

Maria Stuart

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Ich traue mich zwar kaum zu fragen…aber gibt es hier jemanden, der Fasching auch so sehr feiert wie ich?